Ob der Vertikal-Shooter der Knaller des Jahres ist,
oder ob es der Flop des Jahres ist, lest ihr im folgenden Artikel
Jetpacks und Aliens
Die Story des Action-Adventures Dark Void ist recht schnell erklärt.
Pilot Will und Gefärtin Ava landen duch einen Flugzeugabsturz über dem weltberühmten Bermuda-Dreieck, in einer Parallel-Dimension, die von fiesen Aliens beherrscht wird. Scheinbar haben die Aliens eine Möglichkeit gefunden, aus diesem Universum auf die Erde zu gelangen und nun ist es die Pflicht von Will und Ava diese aufzuhalten. Um die Masse an Aliens zu besiegen steht
Will ein Jetpack zur verfügung mit dem er einige Tricks vollführen kann.
Alte Zeiten und Zukunftskram
Das Spiel erinnert stark an Lost Planet, da es ebenfalls in der Third-Person gespielt wird.
Man kann taktisch hinter Felsen oder anderen Sachen Deckung suchen und von da aus den Aliens einheizen. Dies ist auch dringend notwendig, da die Aliens liebend gerne in Massen angreifen.
Um sich zu wehren greift Will auf ein großes Arsenal von Waffen zurück.
Meine ich groß? Nungut die gefühlten fünf Waffentypen (Maschienengewehr, Alienwaffen und Granaten) lernt man alle in den ersten Spielstunden kennen.
Diese Waffen können durch sogenannte Upgrad-Points, die getötete Gegner fallen lassen, verbessert werden. Abgesehen davon scheinen die Alien ebenfalls nur aus fünf verschiedenen Spezies zu bestehen. Eine Vielfalt wie bei Halo ist leider nicht vorhanden, sowie eine Art Ränge-System (vom einfachen Soldaten bis zum Elite-Trupp).
Vertikal oder Horizontal?
Ein besonderes Gimmik des Spiels ist eine Art Vertikaler Kampf.
Man muss sich das so vorstellen, dass man sich dank des Jetpacks an einer Felskante von unten festhält, so Deckung nimmt und die Gegner (die ebenfalls diese Fähigkeit haben) von dort aus aufs Korn nimmt. Durch das drücken der Aktionstaste fliegt Will zur nächsten Kante, um so näher an den Gegnern zu sein. Dieses Element des Spiels macht sehr viel Spaß und ist mal eine Neuheit. Das Jetpack kann aber auch noch für etwas anderes genutzt werden, nämlich um Dogfights zu bestreiten.
Zwischendurch müssen so gegnerische Raumschiffe abgeschossen werden.
Die Steuerung während der Dogfights erinnert sehr an die Flugzeuge bei Battlefield oder Starwars Battlefront (also nicht sehr anspruchsvoll).
Durch drücken bestimmter Tasten können Spezial-Manöver ausgeführt werden, um beispielsweise Gegnern auszuweichen. Gegnerische Raumschiffe können nicht nur abgeschossen werden, sondern auch gekarpert werden.
Boar ist die Grafik...nett...
Es ist wirklich eine Schande, dass sich die Xbox 360 Version und die PS3 Version so stark unterscheiden. Zwar sieht alles auf der PS3 „besser“ aus, doch dieses besser heißt noch lange nicht, dass die Grafik Zeitgemäß ist, verwaschene Texturen, Clipping-Fehler sind nur eine kleine Anzahl der Grafischen Mankos. Man muss aber sagen, dass die Entwickler einige schöne Umgebungen gebastelt haben, beispielsweise ein dichter Jungel, indem es nur von Aliens wimmelt, oder eine riesige Tempelanlage, die sehr an die Inkas erinnert. Zum Sound kann ich nur sagen, dass die Soundeffekte, Musik und gesprochenen Diagole sehr stimmig sind und einiges zur Atmosphäre beitragen.
Multiplayer?
Von einem Multiplayer ist leider nichts zu sehen, was ich persönlich sehr schade finde, da ein Multiplayer mit Jetpacks oder den Dogfights sicherlich sehr viel Spaß gemacht hätte (Deatchmatch Menschen vs. Aliens ect.).
Mein Fazit:
Alles in allem bin ich ein bisschen enttäuscht, da es sich Anfangs so gut angehört hat mit Dogfights, vertikaler Schusswechsel oder den upgradbaren Waffen.
Ebenfalls ist mir noch NIE ein Konsolenspiel untergekommen, was aufeinmal anfängt zu ruckeln!(ja es ist wirklich passiert und dauerte ca. 30 sekunden bei gefühlten 0,1 FPS), ebenso die Tatsache, dass die zwei Versionen so unterschiedlich sind von der Grafik her. Andererseits will ich das Spiel hier nicht schlecht machen, da es wirklich eine super Story bietet, die auf jedenfall durchgespielt werden muss. Ebenfalls sind die Vertikalenkämpfe was neues und diese machen sehr sehr viel Spaß!