- Plattform:
-
- Publisher:
- Kalypso
- Genre:
- Simulation
- USK:
- 12
- Spieler:
- Kevin
- Release:
- 12. November 2009
- UVP:
- EUR 55,55
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Endlich ist es soweit, "El Cheffe" gibt sich die Ehre und feiert sein Debüt auf den Next-Gen Konsolen. Eigentlich ist alles beim alten, doch es hat sich in Sachen Grafik und Gameplay einiges getan! Man spielt wieder einen Diktatoren auf einem kleinen Insel-Staat, welcher neue Gebäude baut, mit Rohstoffen wie Tabak, Papayas oder Zucker handelt, um diese zu exportieren um so Gewinn zu erziehlen. Schaut sehr nach einer Wirtschaftssimulation auch á la SimCity aus, spielt sich auch so, was nicht heißt, dass es schlecht ist!
Meine eigene Insel
Es versprüht seinen eigenen Charme durch den Südländischen Akzent, die die einzelnen Bürger haben, sowie die Szenerie eines Inselstaats.Man beginnt mit der Erstellung des El Presidente, wobei man viele Möglichkeiten hat, seinen Avatar zu gestalten. Von Frisur, Kleidung bis zu Details wie man an die Macht gekommen ist. Das Letztere wirkt sich auch schon direkt auf das Spielgeschehen aus, wie zum Beispiel wenn man sich die Macht durch Rebellen erschlichen hat, sind am Start des Spiels die Bürger unzufrieden mit der Situation und man muss sie davon überzeugen, dass der Putsch gerechtfertigt war. Ebenfalls kann man in verschiedene Richtungen einlenken, sei es, ob man Kapitalist sein möchte und somit die Sovjetunion verärgert, oder eine kommunistische Staatsform anstreben, welches natürlich den USA missfällt.
Lang lebe der Kommunismus... ähm Kapitalismus!
Man sollte für einen erfolgreichen Spielverauf eine gute Mischung aus beidem anstreben. Jedes Spiel startet circa gleich. Man baut erstmal Unterkünfte für seine Untertanen, danach kommt man zu einer höheren Ebene, indem man dann die Bedürfnisse seiner Bürger befriedigt. Dies erreicht man mit Schulen, einer Kirche, Krankenhäuser und einer Polizeistation. Natürlich sollte man die Farmen nicht vergessen, bei denen man Tabak und Zucker anbauen kann, doch vorsicht, Tabak lässt sich nicht überall auf der Insel pflanzen!
Man muss ein paar Kriterien erfüllen, damit sich der Grund zum Tabak oder Papaya pflanzen eignet, welches sich aber ganz einfach durch grün, gelb oder rote Kästchen bemerkbar macht. Die Bewohner sollten bei trab gehalten werden, sonst beschweren sie sich, wollen Neuwahlen, die dann von Spieler manipuliert werden müssen, um das Spiel nicht vorzeitig zu beenden, wobei man auch den Urheber des Aufstandes eines Verbrechens beschuldigen kann, um ihn aus dem Weg zu räumen.
Die Steuerrung ist am Anfang ein bisschen gewöhnungsbedürftig, doch nach dem Tutorial fühlt man sich schon um einiges sicherer in dem was man tut. Durch kurze klicks erstellt man auch schon die erste Farm und kann mit einem weiteren einfachen Klick - Arbeiter einstellen oder den Lohn bestimmen, letzteres wirkt sich auf die Produktionsbereitschaft der Arbeiter aus. Man kann die Kamera ganz einfach mit dem rechten Analogstick drehen, wenden, zoomen und zentrieren. Dabei fällt auf, wie wunderschön einfach die Grafik ist - nichts ruckelt beim zoomen es ist alles gestochen scharf.
Fazit: Solide Wirtschatfsstrategie mit wunderschönem Szenario, sowie die intuitive Steuerung, wobei der Mauscursor sich sehr langsam über die Karte bewegt. Alles in allem kann ich dieses Spiel weiterempfehlen, wenn man ein Fan der Reihe ist, sowie das Genre gerne spielt und komplexe Spielmechanik mögen.